Sylvia
aus Heiligenrode schrieb am 3. September 2025 um 17:49
Wir hatten die Projektwoche und ich würde es nicht weiterempfehlen. Was die Kinder lernen ist hauptsächlich "nachtrommeln" und einen Tanz. Was mich total gestört hat: die gesamte Woche über wurde konstant Werbung für den Erwerb von CD's und Trommeln gemacht. Die Kinder wurden geradezu bearbeitet, dass eine Trommel zu besitzen das Beste der Welt ist. Es wäre anständig gewesen den Eltern die Möglichkeit eines Erwerbs mitzuteilen und nicht die Kids derart zu manipulieren.
Ausserdem mag ich es nicht, wenn man nicht einmal weiss was man da singt. Zu den Liedern gibt es leider keinerlei Übersetzung.
Administrator-Antwort von: Burkhard Redeski
Danke für Ihren Eintrag in unser Gästebuch, auch wenn sich Ihre Einschätzung deutlich von dem unterscheidet, was die meisten Personen hier schreiben.
Nach unserer Erfahrung ist die Methode des Vor- und Nachmachens im Grundschulbereich ein gängiges und erfolgreiches Instrument der Vermittlung. Aber sie ist nicht unser einziges Instrument.
Zu unseren Liedern gibt es auch Übersetzungen. Wenn wir die Lieder mit den Kindern einüben, erklären wir zudem, worum es in dem Lied geht. Denn diese positiven Lieder haben alle eine Bedeutung für die Geschichte: Das Mutmach-Lied, das Freundschafts-Lied etc.
Am Ende der Projektwoche bieten die Trommler CDs, damit die Freude zuhause weitergehen kann. Die Trommeln werden von Trommelschnitzern in Afrika hergestellt, zu denen wir schon lange Kontakt haben. Das machen wir, weil wir so oft danach gefragt wurden. Darüber sprechen wir auch immer auf dem Elternabend.